Volkswandertag 2017

Es ist schon ein imposantes Bild, wenn sich mehr als 500 Wanderer auf den Weg machen, um unsere Region “per pedes” zu erkunden. Und mittendrin fast 30 Algermissener. Diesmal war es die VolksSportVereinigung Rössing, die anlässlich ihres120-jährigen Bestehens den Volkswandertag 2017 ausrichtete. Gut vorbereitet hatten dies ganz viele Helferinnen und Helfer aus der VSV Rössing – alles war bestens organisiert. Es gab drei gut ausgeschilderte Streckenangebote, unterwegs Verpflegungsstellen und am Schluss Grillwürstchen, Suppen, Kaffee und herrlichen Kuchen sowie fast 50 Torten. Für die Unterhaltung sorgten der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und zwei engagierte Tanzgruppen.

Die Mitglieder der Wandergruppe aus Algermissen hatten sich für die 9-km-Wanderung entschieden, bis auf unsere Älteste. Annemarie wanderte fast 15 km und kam dann fröhlich an der Alfred-Stubenrauch-Halle an.

Die Strecken waren gut gewählt – abwechslungsreich, vorbei an Seen, Wiesen und Feldern, über Barnten nach Rössing. Dank des sonnigen Herbstwetters war das Wandern eine echte Freude.

Unser besonderer Dank gebührt den Veranstaltern. Jeder Wanderer konnte stolz eine handgefertigte Erinnerungsmedaille mit nach Hause nehmen und wird sich sicher gern an diesen Sonnen-Wander-Tag erinnern.

Septemberwanderung im Vorholz

Am Langen Berg und über den Heidelbeerberg

Eigentlich konnte diesmal nichts schiefgehen, denn wir hatten gutes Kartenmaterial und eine anschauliche Beschreibung der Tour von Horst Vesterling, jedoch bereits aus dem Jahr 1993. So manches ist dann doch nicht mehr aktuell.
Leider erwies sich der als Wanderweg auf dem Langen Berg deklarierte und als solcher vom Harzklub ausgewiesene Weg als eine fürchterliche Schlammpiste. Das Foto zeigt keinen idyllischen See, sondern unseren Wanderweg, so wie wir ihn über fast 2 km erlebten. Wir waren am Verzweifeln, denn die Alternative wäre ein Umkehren zum Auto gewesen. Zum Glück entdeckten wir einen Abzweig, der uns weg vom Schlamm und schneller zum geplanten Kammweg am Heidelbeerenberg führte.

Nun schien wieder die Sonne, sowohl vom Himmel als auch in unserer Stimmung. Wir erfreuten uns an der Landschaft des Vorholzes. Bald kamen wir zur Kreuzbergkapelle bei Ottbergen. Hier war bereits alles für eine Eucharistiefeier am Ende einer Prozession zum Fest der Kreuzerhöhung vorbereitet.

Nun trennte uns nur noch ein etwas steilerer Abstieg und ein wunderschöner Panoramaweg von unserem Parkplatz an der B6.
Obwohl wir, d.h. 16 Mitgliedern der Wandergruppe, diesmal nur 9 km unterwegs waren, fühlten wir uns recht erschöpft, denn die anfängliche Schlammwanderung hatte doch sehr an unseren Kräften gezehrt.

Augustwanderung – Winzenburg/südlicher Sackwald

Ausgangspunkt war die Grillhütte Apenteich in Winzenburg, die wir bereits auf unserer Maiwanderung kennen gelernt haben.
Doch diesmal ging es nicht Richtung Apenteich-Quelle, sondern bergauf Richtung Burghardthöhe, übrigens die einzige richtige Steigung. Die Sportanlage des TSV Everode war eine willkommene Möglichkeit, eine Rast einzulegen.
Der idyllisch gelegene Ort Everode mit seinen vielen Fachwerkhäusern wurde durchquert. Hinter Everode sind wir dann auf dem Europäischen Fernwanderweg E 11 (Polen-Niederlande) gewandert. Der E 11 bot herrliche Ausblicke auf die hügelige Landschaft und hat einige Wanderfreunde an das Allgäu erinnert. Rechtzeitig vor Winzenburg haben wir dann den E 11 verlassen.

Alle 14 Wanderfreunde waren bei guter Stimmung. Dazu hatte sicherlich auch das sonnige Wetter und die angenehme Temperatur mit beigetragen. Zum Abschluss haben wir dann in der Winzenburger Fischerhütte zusammengesessen.

Juliwanderung

Die Wandergruppe des TV Eintracht hat am 9. Juli eine Exkursion im Süntel durchgeführt.
Es sollten Lagerstätten für Sandsteinplatten erkundet werden. Die Gemeinde hatte die Wandergruppe darum gebeten, denn sie sollen der Verschönerung des Parkplatzes hinter dem Gemeindebüro dienen.
Geplant war eine Begehung in der Länge von 11,1 km.
Doch die Suche nach den Lagerstätten gestaltete sich äußerst schwierig. So wurde im Norden der Bereich Eulenflucht zusätzlich unter die Lupe genommen.
Im Süden ging die Erkundung über die Jahnhütte bis an die Landesstraße 423. Gülichstollen und Georgstollen wurden dann auf dem Weg nach Norden begutachtet. Leider ohne Erfolg.
Nach 16.8 km Erkundungstour erreichte die Wandergruppe dann wieder die Bergschmiede.
Hier wurde sich dann erst einmal gestärkt. Dabei kam die Gruppe einstimmig zu dem Ergebnis, das diese Exkursion in Kürze noch einmal durchgeführt werden soll, damit Sandsteine den Parkplatz an der Gemeinde verschönern. 😀😂😄 Juli – Wanderung
Der obige, nicht ganz ernst gemeinte Wanderbericht, widerspiegelt dennoch diese außergewöhnliche Wanderung sehr anschaulich. Landschaftlich ist der Süntel wunderschön. Die Wege sind gut markiert, wenn man sich danach richten würde. Wir jedoch verwechselten Norden und Süden und kamen etwas aus der Richtung. Na, ja, 6 km, doch der Ausblick auf das Restaurant „Bergschmiede“ am Ende der Wanderung gab neue Kraft. Im wahrsten Sinne des Worte, es ging immer rauf und runter – mit den Wegen und der Stimmung.
Aber Eis, Kuchen, Kaffee und kalte Getränke entschädigten für die etwas zu lang geratene Wanderung. 

Juniwanderung

Diese Wanderung im Juni 2017 bleibt den 13 Wanderfreunden sicher lange im Gedächtnis: Von Ilsenburg zur Plessenburg und zum Ausgangspunkt zurück.

Die Tour führt über den Heinrich-Heine-Weg immer entlang der Ilse und dabei stetig bergab. Heinrich Heine setzte dem Flüsschen Ilse in seiner “Harzreise” 1824 ein literarisches Denkmal. Besonders romantisch sind die Ilsefälle, wo der Fluss über Kaskaden ins Tal plätschert.

Da wir uns in einem Nationalpark befinden, können wir einen Naturwald bestaunen, in dem sterbende Bäume den Weg für neues Leben bereiten, wo Totholz Lebensraum für unzählige Pilze und Tiere bietet. Wir rasten an einem beschaulichen Platz am Fluss, bevor wir die Bremer Hütte erreichen, denn dort ist der Blick auf den Brocken zwar frei, aber der Borkenkäfer hat hier ganze Arbeit geleistet und einen toten Wald hinterlassen. Doch bei näherem Schauen sieht man, hier entsteht schon ein neuer Wald, ohne Menschenhand.

Das Wetter ist traumhaft schön. Wir erreichen die Plessenburg, eine gern besuchte Waldgaststätte. Wir können nicht anders, wir müssen hier einkehren, denn Kaffee, Kuchen und Eis haben eine magische Anziehungskraft.

Auf der Rücktour nehmen wir einen anderen Weg. Er führt uns zu den mächtigen Granitfelsen der Paternosterklippe (522m), wo sich uns ein herrlicher Blick ins Ilsetal und zum Brocken bietet. Und noch einmal erleben wir diese Aussicht und zwar auf dem schon bald erreichten Ilsestein (472m). Der Sage nach lebt im Innern des Ilsesteines die Prinzessin Ilse, die schon manchmal Wanderer reicht beschenkt haben soll. Uns hat sie mit dem beeindruckenden Harzpanorama ebenfalls beglückt.

Auf unserer Tour ( ca. 13 km), die in den Wanderführern mit  4 Stunden angegeben ist, überwinden wir einen Anstieg von etwa 300 Höhenmetern. Wir brauchen zwar 6 Stunden, genießen aber die Landschaft in vollen Zügen und lassen keinen besteig baren Felsen aus. 

1. Maiwanderung im südlichen Sackwald

(ch) Unser Wanderführer ist diesmal Christian Harborth, denn er kennt den Sackwald wie seine Westentasche. Es geht in sanften Steigungen bergan. Streckenweise folgen wir dem Rennstieg und treffen diesmal auf den “Schwarzen Hödeken”, jenen Waldgeist, der uns bereits als “Roter Hödeken” in den Sieben Bergen begegnet war. Natürlich gibt es auch diesmal so allerlei am Weg rund um die Hohe Schanze zu erleben.
Ein kulturgeschichtliches Highlight ist die Apenteichquelle.
Der Quellbereich liegt am Fuß eines steilen Hanges, das Wasser ist hervorragend, kühl und frisch. Doch die besondere Bedeutung dieses Ortes liegt in der Tatsache, dass die Quelle bereits in der Jungsteinzeit besucht wurde, wie sich durch Fundstücke belegen lässt. Aus der Bronzezeit fand man 1950 eine Schmucknadel und später noch weitere Artefakte, die stark auf Opfergaben hindeuten. Über eineinhalb Jahrtausende gab es hier also ein Quellheiligtum.

Bei herrlichem Wetter durchwanderten wir diesen wunderschönen Höhenzug , massenweise wächst hier der Bärlauch und die Rapsfelder leuchten gelb in der hügeligen Landschaft. Unterwegs gab es – wie immer – das Frühstück aus dem Rucksack und ein Schnäpschen von Christian.

Am Schluss der vierstündigen Wanderung kehrten wir in der Fischerhütte bei Winzenburg ein, ließen uns Kaffee und Kuchen schmecken. Ernst Faber als trainierter Sportler machte einen Teil des Weges doppelt, denn er holte die vergessenen Wanderstöcke einer Wanderfreundin aus der Fischerhütte.

Aprilwanderung in den 7 Bergen
Ein kleiner Waldgeist, genannt “Hoedeken”, markierte unseren Weg vom Ortsausgang Alfeld über den Himmelberg zur Adamishütte, wo wir unsere obligatorische Rast einlegten. Weiter ging es durch die herrliche Landschaft der Sieben Berge. Das Wetter konnte nicht besser sein, strahlend blauer Himmel und überall das frische Grün erfreuten uns. Höhepunkte der Wanderung waren jedoch die Blumen. Noch nie sahen wir so viele Himmelschlüsselchen auf einer Wiese und an einer anderen Stelle wetteiferten Lerchensporn, Buschwindröschen und Schlüsselblumen gemeinsam um unsere Aufmerksamkeit. Auch Bärlauch wuchs hier allerorten.
Der Aufstieg auf den Himmelberg (307 m) erwies sich als etwas anstrengend und schweißtreibend. Dafür entschädigte ein weiter Blick vom dortigen Aussichtsturm.
Nach einer Wanderung von ca. 13 km trafen wir nach etlichen Stunden wieder auf unserem Parkplatz ein. Wir waren froh, diese prächtige Tour gemacht zu haben, denn wir hatten genau die richtige Jahreszeit getroffen.

Märzwanderung im Sehlemer Wald

Bekanntlich wachsen Märzenbecher im März, also suchten wir uns ein Ziel, an dem es diese wunderschönen Frühblüher in Massen gibt. Ja und so sahen wir es auch mit eigenen Augen, zehntausende Märzenbecher waren das Highlight der Wanderung. Doch sie waren nicht der einzige Grund, dass die Märzwanderung alle begeisterte und so interessant war. Wir umrundeten den Sehlemer Wald und sahen ringsherum viele idyllisch gelegene Dörfer und in der Ferne den Sackwald und später die Harplage.

Ein Baum auf zwei „Beinen“ lud zu einem Foto ein.

Ja und dann gab es noch etwas ganz besonderes zu sehen: Einen geografischen Punkt, die Kreuzung des 10.Längenkreises Ost mit dem 52. Breitenkreis Nord – auch Konfluenzpunkt genannt. Diesmal war die Wanderung, an der 16 Wanderfreunde teilnehmen, mehr als 13 km lang. So schön sie auch war, wir freuten uns dennoch, als wir unsere Autos erreichten, um zu Hause  Kaffee und Kuchen genießen zu können.

Februar 2017 – Wanderung am Mittellandkanal

Die Wanderung am Mittellandkanal ging in Richtung Hannover. Dieses Ziel im Wanderplan 2017 klingt sicher nicht sehr spannend und dennoch erlebten 10 Wanderfreunde unserer Gruppe eine interessante Wanderung. Der Start für die fast 12 km weite Route befand sich in Bolzum.

Und bereits dort gab es für die meisten in der Gruppe die erste Überraschung. Direkt am Weg befindet sich ein gut erhaltener jüdischer Friedhof, auf dem erkennbar ist, dass hier die dauerhafte Totenruhe als verbindlich gilt. Der Friedhof wurde seit 1825 belegt und enthält 40 Grabsteine. Das letzte Grab (ohne Grabstein) entstand 1939 für Klara Rose. An sie und ihre im Ghetto Riga ermordete Familie erinnert seit 2007 eine Gedenktafel auf ihrem Grab. 

Der Weg führte uns nun auf den Mittellandkanal zu. Vor der ehemaligen Straßenbrücke nach Sehnde wandten wir uns auf dem Kanalweg in Richtung Hannover. Nach etwa 4 km verließen wir den Kanal und gingen in Richtung Bockmerholz. Wir tangierten das Naturschutzgebiet Holzwiese und dann ging es zurück über Wirringen und Wehmingen nach Bolzum.

 Da es unterwegs weder Tisch noch Bänke gab, diente die Straße als Ablage für unsere Rucksackverpflegung.  Das obligatorische Gruppenfoto lässt erkennen, dass es sehr kalt und windig war. Da half nur ein Schlehenfeuer von Christian.

Januar 2017 –  Winterwanderung

Impressionen der Wanderung nach Lühnde über die Rotten im Januar 2017

Stramme Kälte und dichter Nebel prägten den ganzen 4. Januarsonntag. Vielleicht sind das nicht die besten Voraussetzungen für eine Wanderung. Aber es ist ja nun mal Winter und Rauhreif kann ja auch die Landschaft verzaubern. Daher versammelten wir uns, 21 Mitglieder der Wandergruppe, um unverdrossen ca. 10 km gemeinsam zu wandern. Wieso eigentlich 10 km bis zur Kate Lulende im Nachbarort Lühnde? Eben weil wir eine Wandergruppe sind, die sich ein deftiges Grünkohlessen mit Brägenwurst, Kassler und Schnaps erst “erwandern” muss: In einem großen Bogen über Wätzum, Ummeln, in der Nähe von Bolzum über den Kanal und die Bahntrasse von Norden her nach Lühnde. Dort empfingt uns Volker Wesemann in der Kate Lulende mit wohliger Wärme und köstlichem Essensduft.  Einmal wieder schmeckte es allen vorzüglich.

Auf dem Weg entlang unseres Naturschutzgebietes an der Tonkuhle, deren Geschichte uns Jost Kraft näher brachte, entstanden ein paar lustige Fotos und zwar noch vor dem Genuss vom Braunkohlschnaps. Das zu erwähnen ist wohl notwendig, denn sonst könnte man glauben, wir seien alle sehr beschwingt vom Alkohol gewesen.

Das obligatorische Gruppenfoto ist natürlich auch dabei sowie ein Blick in die Kate Lulende, die urgemütlich ist…

Geplante Wanderungen für 2017

Datum Ziel Ausgangspunkt der Wanderung Länge der Wanderung
11.06 Harzwanderung Ilsenburg-Ilsefälle-Plessenburg Ilsenburg 12,5 km
09.07 Rundwanderweg im Deister bei Bad Münder am Süntelturm Bergschmiede 12 km
13.08 Wanderung im südlichen Sackwald bei Freden Freden 12,7 km
17.09 Der Heidelbeerweg bei Wendhausen Parklatz B6 Heersum 11 km
15.10 Kreiswandertag in Rössing Rössing Ausschreibung
19.11 Von Algermissen über die Wätzumder Tonkuhle zur Bolzumer Schleuse Algermissen 13 km
13.12 Wanderung in  Celle (Tour des WASA-Lauf), Besuch des Weihnachtsmarktes Celle 11 km
21.01 Wanderung zur Kate Lulende nach Lühnde über die Rotten Algermissen 10 km

Zu den Wanderungen treffen wir uns in der Regel um 9 Uhr an der Sparkasse Algermissen. Ausnahmen: 13.12. Bahnhof zur Fahrt nach Celle (Uhrzeit wird noch bekannt gegeben). Die Wanderstrecken sind zwischen 10 und 13  km lang und ohne Schwierigkeiten zu bewältigen. Die Verpflegung unterwegs erfolgt aus dem Rucksack. Die Anfahrten geschehen mit eigenem PKW, bevorzugt sind Fahrgemeinschaften; Wetterfeste Wander- und Naturfreunde sind  herzlich willkommen und gern gesehen. Für evtl. Rückfragen: Claus Huth, Tel. 05126 314740     huth.claus@t-online.de

Es geht wieder raus in die Natur

Die Wandergruppe des TV Eintracht bringt sich in Erinnerung

Traditionsgemäß bringt sich die Wandergruppe des TV Eintracht Algermissen alljährlich zu Beginn eines neuen Jahres in Erinnerung. Es ist gar nicht so leicht immer wieder etwas Neues zu schreiben, um die Vorzüge des Wanderns hervorzuheben. Mehrfach haben wir den Herrn von Goethe bemüht, der uns sinngemäß zu sagen hatte, dass nur der, wer wandert, die Welt kennen lernt. Oder auch die Sportmediziner, die immer wieder das Gesundheitsfördernde des Wanderns bezeugen. Doch die besten Erfahrungen mit dem Wandern kommen sicher von den Wanderern selbst.

Wir kennen alle „Das Lied von der Glocke“ von Friedrich v. Schiller. Dort heißt es, u.a.: „Wenn gute Reden sie begleiten, dann fließt die Arbeit munter fort.“ Im übertragenen Sinne geht es uns ebenso auf unseren Wanderungen. Mit unterhaltsamen Gesprächen sind „ruck,zuck“ 10 bis 14 km erwandert. Da geht es um das Neuste aus Algermissen, die Bundesliga, die Weltpolitik sowie die kleinen und großen Sorgen des Alltags.

Und ganz nebenbei zieht die herrliche Landschaft unserer Heimat an uns vorbei:  Die Hügel des Hildesheimer Waldes, die Klippen des Selters und die schroffen Felsen im Iht. Ebenso herrlich sind die Blicke in die Täler unserer Mittelgebirge oder auf kleine Seen. Uns erfreuen die Frühblüher ebenso wie die im Herbst gefärbten Blätter der umliegenden Wälder. Und kürzlich hatten wir Freude, als alles mit Raureif bedeckt war.

Nun liegt also wieder ein Wanderjahr hinter uns. 12 Mal war die Gruppe unterwegs, meist bei gutem Wetter. Besonders schöne Ziele waren die blühende Südheide beim Heiligen Hain, die Wanderung auf dem Pionierweg bei Wülfinghausen und auf dem Pottlandweg bei Duingen. Manchmal ist es sogar „abenteuerlich“ auf den Wanderungen, zum Beispiel, als wir uns verlaufen hatten und in einem sehr steil abfallenden Gelände landeten. Kaum waren wir wieder auf dem richtigen Weg, war die Stimmung wieder glänzend. Einmal war es auch sehr schlammig, denn Forstfahrzeuge hatten den Wanderweg zerstört. Doch auch dieses Malheur tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Nach wie vor sind die Wanderpausen mit der Rucksackverpflegung eine beliebte Unterbrechung auf der jeweiligen Tour, die für die Wanderung geplant war. Natürlich gibt es auch Wandergruppen, die weit größere Strecken erwandern, doch in der Algermissener Gruppe haben sich die genannten 10 bis 14 km als optimal erwiesen. Sie machen Spaß, sind gesund und unterhaltsam.

Nur wenige Tage nach dem obligatorischen Braunkohlessen in der Lühnder Kate Lulende, die mit 10 km bei knackigen Minusgraden natürlich erwandert wurde, traf sich die Gruppe erneut, um über die Ziele für das Jahr 2017 zu beraten. Alle Wanderfreundinnen und Wanderfreunde hatten die Möglichkeit, Vorschläge für interessante Ziele einzubringen. Es entstand ein Wanderplan, der immer wieder neue Touren beinhaltet, aber auch solche, die in den zurückliegenden Jahren als besonders schön in Erinnerung blieben.

Manchmal sind dies aber auch die Cafés am Rande der Wanderwege, die zur Wiederkehr einladen, doch nur wenn sie nahe am Ziel liegen, denn unterwegs gibt es ja bekanntlich nur den Wanderproviant.

Wer also an unserer Wandergruppe Interesse hat, kann sich gern an deren Leiter wenden (Claus Huth, 05126 314740 bzw. huth.claus@t-online.de). Jederzeit kann man sich auch über das Internet informieren, denn auf der Website des TV Eintracht Algermissen findet sich unter der Abteilung Wandern eine komplette Chronik der vergangenen Jahre sowie der Wanderplan für 2017.

Abteilungsleiter

Suchen ...