Spargelwanderung im Mai

 

Mehr als ein Jahrzehnt lang ging es einmal im Jahr in die Kate Lulende zum Braunkohlessen, doch dann kam Corona und die Kate schloss für immer. Also fragten wir uns, warum sollten wir nicht einmal gemeinsam Spargel essen. Wir wählten das Gasthaus Platz in Lühnde, denn etliche Wandervögel hatten dort schon gut gespeist. Und diese Wahl erwies sich als richtig.

Natürlich musste das Gasthaus erwandert werden, nur für den Rückweg war der kürzeste Weg erlaubt. 21 Wandervögel machten sich auf den Weg und wurden mit ganz viel Spargel, etlichen Schnitzeln und reichlich Schinken belohnt.

Hier stimmten Qualität und Quantität. Alle waren sehr zufrieden.

Mai – Wanderung

 

Diesmal lag das Wandergebiet nicht vor der Haustür, diesmal ging es in den Elm im Landkreis Helmstedt.

Der Elm ist ein 25 km langer, 3 bis 8 km breiter, maximal 323,3 m ü. NHN hoher und bewaldeter Mittelgebirgszug mit dem größten Buchenwald Norddeutschlands.

Es war eine schöne Wanderung durch die verzauberte Luft des Waldes! Wir alle haben tief eingeatmet. Auch waren die verschiedenen Ausblicke in die Landschaft bezaubernd. Alle acht Wandervögel waren begeistert.

Im Gasthaus Tetzelstein haben wir dann noch einen Kaffee getrunken oder Bratwurst gegessen.

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Aprilwanderung

 

Da waren sich alle Wandervögel diesmal völlig einig: Die Wanderung am Külf war eine der schönsten, die wir in letzter Zeit erlebten. War es noch bei der Abfahrt etwas feucht, so erstrahlte die Sonne im Wandergebiet von der ersten bis zur letzten Minute.

Hand aufs Herz, wer kennt den Külf? Wir alle wussten es nicht und waren erstaunt, was für ein wunderbares Wandergebiet fast direkt vor der Haustür liegt. Der Külf ist ein Höhenzug im Leinebergland.

Gestartet sind wir am Ortsrand von Eime. Der Aufstieg war etwas anstrengend, doch wir wurden immer wieder durch Blicke ins Tal belohnt. Besonders schön ist das Gelb der Rapsfelder.

Der Sturm der vergangenen Monate scheint hier besonders gewütet zu haben, denn umgestürzte Bäume forderten sportliche Aktivität und wenn es manchmal gar zu unwegsam war, mussten gefallene Baumriesen auch mal umwandert werden.

Nach etwa einer Stunde erreichten wir den Cölleturm auf 234 m ü.NN. Er sei ein Winzling (8,50 m) unter den Türmen der Hildesheimer Region. Er ist auch nicht sonderlich attraktiv von außen. Doch als wir die ca. 30 Stufen genommen hatten, bot sich uns ein grandioser Blick ins Leinetal. Hier hätten wir auch rasten können, aber für unseren Rucksackproviant war es noch zu früh. Immerhin lagen noch etliche Kilometer vor uns.

Weiter ging es auf dem Kammweg, immer rauf und runter, nicht gerade steil, aber doch etwas mühsam dank vieler Wurzeln.

Dann erreichten wir die “Große Tannenhütte”, sie bot uns Platz für unsere Rast.

Der Rückweg zog sich ganz schön in die Länge, zwar immer wieder mit schönen Aussichtspunkten, doch als wir nach 12,5 km unseren Parkplatz erreichten, waren wir allesamt doch recht froh. Besser konnte es nicht sein im Leben einer Wandergruppe.

Märzwanderung

 

Bei strahlendem Sonnenschein begaben sich 15 Wandervögel auf die sonntägliche Tour durchs Hildesheimer Land. Morgens um 9 Uhr war es noch recht kalt und windig. Die Anfahrt dauerte nicht lange, denn die Wanderung begann „An der Ortsschlumpquelle“ unterhalb des Hildesheimer Waldes.

Am Ende waren dann 10 km zu „bewältigen“. Das mag sich nicht schlimm anhören, aber selbst im Hildesheimer Wald geht es doch mehrfach „rauf und runter“.

Sicher, Abenteuer kann man auf dieser Strecke wohl nicht erleben. Aber es gibt traumhafte Ausblicke auf all die Ortschaften rings um den Hildesheimer Wald. An einem kleinen See standen etliche Bänke, die zum Frühstück einluden. Es ist eben einfach schön im Wald zu wandern. Und zu erzählen gibt es immer genug, auch wenn diesmal die Themen durch durch Corona und den Ukraine-krieg nicht erfreulich sind.

Alle waren zufrieden, als wir nach drei Stunden unsere Autos wiederfanden. Offenbar waren aber einige von uns etwas „eingerostet“, denn sie brauchten zuhause etwas Erholung vom Marsch durch den Wald.

Februarwanderung

 

Bei diesem strahlenden Sonnenschein hielt es 18 Wandervögel nicht zu Hause. Es wurde ja auch mal wieder Zeit, die Wanderschuhe hervor zu holen. Das Wandergebiet lag diesmal fast vor der Tür, denn los ging es in Hotteln. Gutgelaunt wanderten wir in Richtung Sarstedt.

An der Wüstung Delm unterbrachen wir unsere Tour. Delm war einst ein Dorf, das während der Hildesheimer Stiftsfehde am Anfang des 16. Jahrhunderts verlassen wurde. Leider trafen wir den Bürgermeister nicht an, obwohl ein Hinweisschild uns erklärte, dass es tatsächlich bis heute einen Bürgermeister gibt. Er soll in Ingeln wohnen. Jedenfalls gab es einen umfriedeten Bereich, auf dem 3 Eichen zu bewundern sind, in Landkarten sind sie unter dem Namen „Delmer Eichen“ verzeichnet.

Wunderbar schweift der Blick übers weite Land. Wir sehen in der Ferne Hannover, näher liegen Sarstedt und Heisede.Vorbei geht es am Naturschutzgebiet Wehmholz, einem sogenannten Inselisotop mit seltener Flora und Fauna.

Die Rast findet nahe dem Delmberg statt. Er muss mühsam erklommen werden, immerhin sind es 103 m NHN.

Nach 9 km erreichen wir wieder den Sportplatz von Hotteln, wo wir geparkt hatten.

Dezember-Wanderung

 

Es war genauso wie am Tag der Novemberwanderung: Um 9 Uhr hört es auf zu regnen und 11 Wandervögel  setzen  sich unverdrossen in Bewegung. Heute sollte auf eine Anfahrt verzichtet werden. Unser Ziel ist Bründeln, eigentlich doch seltsam, dass wir noch nie in dieser Gegend, also direkt vor der „Haustür“, gewandert sind.

Ja, einladend war das Wetter natürlich nicht, die Luft war sehr feucht, es war sehr trübe und windig, wenn es übers freie Feld ging, die Zuckerfabrik in Clauen war nur schemenhaft zu erkennen. Und trotzdem hatten alle gute Wanderlaune, muntere Gespräche ließen das triste Wetter einfach vergessen.

Vielleicht lag das Geheimnis für die gute Stimmung in der Freude aufs Frühstück am Bründelner Dorfteich. Es hatte vom Wanderleiter den Tipp gegeben, anstelle von Tee oder Kaffee vielleicht diesmal Glühwein in den Rucksack zu stecken.

Nach etwas mehr als 10 km trafen wir wieder zufrieden in Algermissen ein und waren stolz, am Morgen den inneren Schweinehund überwunden und dann auch etwas für die Bewegung an frischer Luft getan zu haben.

November – Wanderung

 

Mit skeptischem Auge schauten am 21.11. am Morgen alle Wandervögel in den Himmel:  Wird es nun regnen oder bleibt es trocken. Eigentlich hieß es immer in der Wandergruppe: Wir wandern bei jedem Wetter. Doch wem ist es zu verdenken, dass man zuhause bleibt, wenn bereits am Treffpunkt das Wasser in Strömen vom Himmel kommt.

Doch siehe da, um 9 Uhr regnet es nicht und 14 Wandervögel stehen am Start.

Ziel der Novemberwanderung ist der „Hermann-Bettels-See“ und alle fragten sich: Wo ist das denn? Immerhin ist der Hermann Bettels ja in Algermissen zu Hause gewesen. Und tatsächlich,  in der Nähe von Wilkenburg, einem Ortsteil von Hemmingen, nahe bei Laatzen gibt es einen See, der den Namen des bekannten Bauunternehmers trägt. Hier befindet sich das Naturschutzgebiet – An der Alten Leine. Und der genannte See ist nur einer von einem Dutzend ehemaliger Kiesseen.

Anfangs ging es ohne Regen fröhlich los, doch dann begann es,  immer stärker zu regnen. Die Laune blieb dennoch unter den Regenschirmen und Kapuzen über die ganzen 10 km bestens. Zum Frühstück gab es zum Trost über den nassen Himmel ein Gläschen Likör.

Unterwegs waren auf den vielen Seen etliche Schwäne zu entdecken und auch die Arbeit eines Bibers zu bewundern. Ein Aussichtsturm am Wege wäre bei gutem Wetter sicher ein Highlight der Wanderung gewesen und leider war die gerade erst im November eröffnete Fischräucherei Moeller in Harkenbleck sonntags geschlossen. Schade.

Doch alle Wandervögel waren sich darin einig: Hierher müssen wir im Frühling oder Sommer noch einmal, denn die Landschaft ist sehr schön. Hier lohnt es sich zu wandern und vielleicht auch geräucherte Forellen zu genießen.

Oktoberwanderung

Ein Blick auf den Jahresplan für das Wanderjahr 2020 verriet, dass wir die Wanderung bei Bad Gandersheim wegen der Corona-Einschränkungen noch nicht „erledigt“ hatten. Also war die Entscheidung für unser diesjähriges Oktober- Ziel schnell gefallen.

13 Wandervögel begaben sich nach Gehrenrode, um von dort in Richtung Brunshausen zu wandern.

Die Wanderung führte uns vor allem auf die stillgelegte Bahntrasse zwischen Lamspringe und Bad Gandersheim (ehemalige Lammetalbahn) Diese Strecke trägt den Namen „Baumlehrpfad und Skulpturenweg“.

Tatsächlich haben wir unterwegs viel über Bäume erfahren.

Aber noch viel spannender waren die Kunstwerke entlang des Weges, z.B. „Der Mann im Käfig“ oder „Aufbruch“ sowie zwei Kunstwerke, die wir als Hintergrund für unsere Fotos nutzten. Die Frauen stehen vor der Skulptur „Begegnung“ und die Männer beim „Heiligen Jakob“.

Die Fotos zeigen aber auch, dass es vom Wanderweg aus herrliche Panoramablicke gibt, dass ein Frühstück im Wald seine Reize hat, wenn z.B. auch eine Kuh zuschaut.

12,5 km – das zeigt der Schrittzähler, eine gute Leistung für Hobbywanderer.

Bayerischer Abend im Excalibur am 14. 10.2021

Die Wandervögel des TVE wandern gern, aber sie wollen auch immer mal zünftig feiern Leider gibt es die traditionelle Kate Lulende nicht mehr und dann verhinderte Corona lange Zeit, ein fröhliches Beisammensein. Endlich wurde mit dem 14.

Oktober 2021 ein Termin und mit dem „Excalibur“ die passende „Location“gefunden. Und was passt am Besten zum Monat Oktober? Natürlich ein bayerischer Abend.

27 Mitglieder der Wandergruppe fanden sich ein, um eine herzhafte Suppe, Haxenfleisch, Kasseler, Weißwurst, Kraut, Obatzda, Klöße usw. zu genießen.

Es schmeckte allen ganz vorzüglich. Leider hatte es der Wirt etwas zu gut gemeint, was die Quantität betrifft. So allerlei leckere Bissen blieben auf den Platten.

Aber lustig war es auf jeden Fall. Claus wurde zum König mit Umhang und Krone ernannt. Er wählte sich Eva zur Königin. Aber der wichtigste Mann in der Runde war der Statthalter „Mochi“. Er verlas die Tischordnung und sorgte für deren Einhaltung. Zum Glück brauchte er die angedrohten Strafmaßnahmen nicht zu ergreifen, denn alle benahmen sich anständig..

So verlief der Abend im „Excalibur“ in größter Harmonie mit sehr viel Spaß und Fröhlichkeit. Die Fotos beweisen es!

Septemberwanderung

Zu dieser Zeit am Ende des Septembers sagt man „Altweibersommer“. Das ist laut Google die Bezeichnung für eine „meteorologische Singularität“. Es handelt sich um eine Phase gleichmäßiger Witterung,  die durch ein stabiles Hochdruckgebiet und ein warmes Ausklingen des Sommers gekennzeichnet ist. Das kurzzeitig trockenere Wetter erlaubt eine gute Fernsicht, intensiviert den Laubfall und die Laubverfärbung.

Genau das traf auf den Tag zu, als die Wandergruppe im Raum der Duinger Seenplatte unterwegs war.

Um es gleich erst einmal klarzustellen, die Bezeichnung „Altweibersommer“ bezieht sich nicht auf die weiblichen Mitglieder einer Wandergruppe, denn der Name kommt wahrscheinlich von „weiben“ her, was wahrscheinlich mit dem Knüpfen von Spinnennetzen zu tun hat.

Ganz nebenbei: Ein Gericht hat im Jahr 1989 festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks Altweibersommer durch die Medien keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellt.

Wir, das waren diesmal 19 Wandervögel des TVE,  parkten auf einem Wanderparkplatz nahe dem Bruchsee, einem Braunkohletagebau-Restsee, und wanderten fast 12 km durch eine Traumlandschaft mit etlichen Seen, herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Dörfer und den Duinger Wald, durch Eichenwälder und Wiesen, vorbei an klaren Bächen und sogar einem Hochmoor.

Zum Abschluss der Wanderung trafen wir direkt am Bruchsee auf einen Kiosk mit dem lustigen Namen: „Wild und Wurzel“. Etliche Wandervögel genossen dort Kaffee, Eis und Kuchen, bevor sie dann gutgelaunt die Rückfahrt antraten.

Endlich!
Die Wandergruppe des TV Eintracht Algermissen startet wieder

 

Nach einem ¾ Jahr Unterbrechung trafen sich am 27.6.2021 die 19 Wandervögel zu einer gemeinsamen Tour durch eine wunderschöne Landschaft, fast vor der Haustür. 

Für die erste Wanderung nach der langen Pause wurde eine Strecke von nur 7 km gewählt, denn nach der langen Auszeit sollte es ruhig beginnen. Bei hochsommerlicher Temperatur war diese Entscheidung vollkommen richtig. Ja, die lange Zeit der Corona – Beschränkungen hat Spuren hinterlassen. Doch kein „Wandervogel“ wurde zurückgelassen, wenn dieser mal etwas schwächelte. Immerhin lag das Durchschnittsalter am Sonntag bei knapp 75 Jahren.

 

Gestartet wurde in Himmelstür. Ein kleiner Aufstieg führte auf den Gallberg. Nun ging es fast ausschließlich durch schattigen Wald und im großen Bogen zum „Panoramaweg“. Hildesheim lag uns „zu Füßen“. Der Weg führt an der Jugendherberge „Im Rottsberg“ vorbei und noch immer ist es eine Freude, all die schönen Hildesheimer Kirchen zu entdecken, die mit ihrem sonntäglichen Glockenläuten ein frohes Konzert zum Gelingen der Wanderung lieferten.

Wandern im Frühling

 

Auf die Dauer nervt es, wenn der Lockdown kein Ende nehmen will. Natürlich konnten wir wieder nicht in der Gruppe wandern. Erneut rief der Leiter der Wandergruppe seine Wandervögel auf, den Frühling auf individuellen Wanderungen zu suchen und Fotos zu schicken.

Aber offenbar sind wir alle etwas träge geworden, aber wen wundert das.

Dennoch ein paar schöne Fotos sind entstanden. Manche suchten den Frühling im Garten am Haus oder in der Blumenvase, andere in Algermissens Umgebung oder gar im Allgäu.

Die Mitglieder der Wandergruppe wandern auch im Januar und Februar 2021

 

Erneut hat uns „Corona“ daran gehindert, gemeinsam auf Wanderschaft zu gehen. Natürlich musste auch unser beliebtes Grünkohlessen ausfallen, aber wir müssen uns ja ohnehin ein neues Restaurant suchen, denn die gemütliche Kate Lulende wird uns ja künftig nicht mehr verwöhnen. Schade!

Dann treffen wir uns eben diesmal zur geselligen Runde nicht im Winter, sondern dafür zu einem Sommerfest im Freien, doch dann sicher nicht zum Grünkohl.

Im Januar und Februar gingen wir also wieder individuell hinaus in die Winterlandschaft. Fotomotive gab es dabei genug. Wir könnten mit dutzenden Fotos unsere Homepage füllen. Also hieß es mal wieder, die schönsten Motive auszuwählen.

Der Winter kann sooo schön sein! Er malte Blumen an die Fensterscheiben, „verzuckerte“ Bäume und Sträucher mit Raureif, verzierte Pflanzen und deckte die Landschaft mit einer warmen Schneedecke zu. 

Doch schon in den letzten Tagen zeigte sich auch schon mal der Frühling.

November-Wanderungen

Corona zwang uns, nicht gemeinsam als Gruppe durch die Gegend zu ziehen. Also machten sich die Wandervögel einzeln oder paarweise auf den Weg, den Herbst in der Natur zu suchen.

Wer da sagt, der November sei grau und trist, der hat nicht erkannt, was dieser so alles zu bieten hat –  reichlich Schlehen, interessante Pilze, prächtig gefärbte Bäume, leuchtende Sonnenuntergänge.

Um all die Schönheiten im Herbst zu entdecken, muss man gar nicht weit fahren. Bereits unmittelbar vor der Haustür oder im eignen Garten gibt es so allerlei zu entdecken. Auch unser Algermissener Ziegeleisee bietet ebenfalls interessante Fotomotive.

Besonders reizvolle Fotos reichten die Wandervögel von ihren Wanderungen ein:  an den Bledelner Rotten, durch den Hainberg bis zur Burg Wohldenberg, am Mittellandkanal, im Hämeler Wald, im Deister, am versunkenen Dorf Delm und am Galgenberg. Vielleicht entdeckten sie auf ihren Wanderungen auch mögliche Ziele für künftige gemeinschaftliche Touren, wenn eines Tages die Pandemie vorüber ist.

Oktoberwanderung

 

Corona hat uns im Griff. Der traditionelle Volkswandertag am 18. Oktober war längst abgesagt.

Doch wir – 10 Wandervögel – wollten an die frische Luft.

Natürlich verzichteten wir auf Fahrgemeinschaften, denn es sollte eigentlich nach Duingen gehen. Wir entschlossen uns, Algermissen zu bewandern. Und das ist immer wieder interessant.  Wenn wir zusammen standen,  schützten uns unsere Masken. Zum Glück war es sehr windig, was ja eigentlich keine so gute Voraussetzung für Wanderungen im freien Feld ist. Uns erlaubte es, zeitweise auch mal ohne Maske zu wandern.

Höhepunkt der knapp 10 km langen Wanderung war der Aussichtspunkt am renaturierten Bruchgraben. Weit geht der Blick über die Landschaft mit dem mäandernden Bach. Das machte den Kopf frei und hob die Stimmung.

Ein Blick zurück und zwei Blicke voraus
Die Wandergruppe des TVE Algermissen ist aktiv wie seit Jahrzehnten

 

Der Volkswandertag 2019 in Algermissen anlässlich des 125. Jubiläums der TV Eintracht ist natürlich die große Herausforderung für unsere Wandergruppe. Wir haben darüber ja schon ausführlich berichtet.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass dem allmonatlichen Wandern keine Bedeutung mehr beigemessen wird. In ihrer Abteilungsversammlung am 16. Januar 2019 ließen die Mitglieder der Wandergruppe das Jahr 2018 Revue passieren und das nicht nur mit „trockenen“ Worten, sondern auch mit 100 herrlichen Schnappschüssen von den anspruchsvollen Wanderungen. Gern erinnern wir uns auch an abenteuerliche Wege, die natürlich so nicht geplant waren. Eine ausgesuchte und gut vorbereitete Strecke nahe dem Steinhuder Meer endete zum Beispiel an einem Schild, das den Weg versperrte. Die Ausweichroute jedoch führte durch Wasserlöcher, über umgestürzte Bäume, durchs Unterholz und keiner wusste, wohin uns dieser Weg führt. Umso schöner war der Aufstieg auf den Brocken bei guter Sicht auf den Harz und dessen Vorland. So viel Glück haben nicht alle Brockenwanderer, denn oft hüllt sich der höchste Berg des Norddeutschlands in Wolken.

Ein interessantes Erlebnis gab es am Rande einer Wanderung bei den Bodensteiner Klippen. Just an unserem Wandertag startete beim Jägerhaus am Hainberg eine Oldtimer-Rallye und wir konnten hautnah die alten „Schätzchen“ in Ruhe betrachten. Nachdem wir im Februar am Deister unterwegs waren und bereits warme Sonnenstrahlen genießen konnten, erwischte es uns im März im wahrsten Sinne des Wortes „kalt“. Wir hatten sicher den kältesten Tag des Winters in den Giesener Bergen getroffen. Im November stand die Umgebung des ehemaligen EXPO-Geländes auf dem Programm und wir erklommen der Kronsberg, der durch Aufschüttung immerhin 118 m ü.N.N. Erreicht hat. Den Schlusspunkt setzte ein Fahrt nach Hameln, wo bei schlechtem Wetter ebenfalls ein Berg zu bezwingen war, der Klüthberg mit 258m ü.N.N. Als Belohnung gab es einen Besuch auf dem schönen Hamelner Weihnachtsmarkt. So könnten wir über jede der 12 Wanderungen etwas Schönes  berichten.

Nun also wurde für 2019 geplant. Alle Mitglieder der Wandergruppe waren aufgefordert, Vorschläge zu unterbreiten. Aber auch die Leitung der Gruppe hatte bereits etwas Vorarbeit geleistet. 18 Wanderrouten lagen als Angebot auf dem Tisch, alle zwischen 10 und 13 km, kreuz und quer durch unser schönes Land.

In einem konstruktiven Gespräch entstand ein abwechslungsreicher Plan. Die Ziele wurden zum Beispiel auch danach  bewertet, inwieweit sie  in die jeweilige Jahreszeit passen, ob die Anfahrt nicht zu weit ist, ob die Höhenunterschiede für alle geeignet sind. Einmal wird es wieder in den Harz gehen, diesmal nach Oderbrück, zur Talsperre Oderteich und bis zum Königskrug. Im Laufe der zurückliegenden 30 Jahre war die Wanderabteilung natürlich bereits (fast) überall im Umland unterwegs, daher ist es nicht einfach, immer neue Ziele und Touren zu finden. Noch nie waren wir am Rande der Südheide in der Gegend von Wietze unterwegs. Dort besteht dann auch die Möglichkeit, das Erdölmuseum zu besichtigen.

Den Jahresabschluss bildet eine Fahrt nach Braunschweig in der Adventszeit. Dort muss der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit einer Wanderung an der der Oker erst „verdient“ werden. In Kürze wird das Jahresprogramm auf der Homepage des TV Eintracht Algermissen zu finden sein. Neue Mitwanderinnen und Mitwanderer sind jederzeit gern gesehen. Die Wanderungen finden bei jedem Wetter statt, gefrühstückt wird unterwegs aus dem Rucksack und sie beginnen bis auf wenige Ausnahmen immer um 9 Uhr an der Sparkasse in Algermissen. Wir verabreden uns natürlich zu Fahrgemeinschaften, nach Braunschweig geht es per Bahn. Der Volkswandertag am 20. Oktober 2019 beginnt um 10 Uhr an der Sporthalle Ostpreußenstraße.

Abteilungsleiter

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