Novemberwanderung

 

Ziel der Wanderung: Der kleine Deister. Er gehört zusammen mit dem Osterwald zum Leinebergland. Wir starten in der Gegend von Eldagsen, genauer gesagt beim Waldparkplatz mit dem seltsamen Namen „Schmull’s Rampe.

Das Wetter kann einfach nicht besser sein, sicher ist das sehr ungewöhnlich für den November, aber für unsere Wanderung ist die strahlende Sonne ideal. 14 Wandervögel des TVE  hatten sich auf den Weg gemacht. Ein kleiner Anstieg auf etwas mehr als 300 m ü.n. Null ist zu bewältigen.

Mit munteren Gesprächen, einer ausgiebigen Rast im Wald, herrlichen Ausblicken in die Landschaft und prächtiger Laubfärbung wird diese Wanderung mal wieder ein echtes Naturerlebnis.

Nach ca. 9 km treten wir die Heimfahrt an und alle sind zufrieden.

Volkswandertag 2022

 

Zweimal musste der Volkswandertag in den vergangenen Jahren wegen Corona ausfallen.In diesem Jahr wurde er vom MTV Barfelde ausgerichtet und zwar anlässlich der 1000 – Jahrfeier der Ortschaft Barfelde sowie des 111 jährigen Bestehens des MTV Barfelde.
Es ist immer wieder eine spannende Frage, wie viele Wandervögel vom TVE sich diesmal an der Sparkasse zur Abfahrt einfinden. Doch damit hatte keiner gerechnet! Es waren 24, die sich auf den Weg nach Barfelde, einem OT von Gronau, begaben. Und am Zielort stellten wir fest, dass sich noch weitere am Wandern Begeisterte aus Algermissen dort bereits eingefunden hatten.
Die Veranstaltung begann um 11:00 an der Festscheune auf einem Bauernhof, doch leider mit einer Panne: Die Verstärkeranlage funktionierte nicht und so blieben alle Begrüßungsworte unverständlich.
Doch das herrliche Sonnenwetter und die wunderbare Umgebung ließen diesen
Mangel vergessen machen. Angeboten wurden drei Strecken mit einer Länge von 4,6 km, 7,2 km und 12,3 km. Alle Strecken führten durch das landschaftlich sehr reizvolle Leinebergland. Die Algermissener Wandervögel waren mit großer Begeisterung auf allen drei Touren zu finden. Erstmalig gab es diesmal keine Verpflegungspunkte an der Strecke, was sicher nicht negativ bewertet wurde.
Am Ziel auf dem Hof und in der Festscheune wurden Kaffee, Kuchen, Getränke und Gegrilltes angeboten. Die Stimmung war ausgezeichnet. Algermissen hat sich also mit seiner großen Wanderschar nicht blamiert. Alle Teilnehmer erhielten einen Erinnerungsbutton.

September- Wanderung

 

Dieser Wandertag ist außergewöhnlich. Aus den unterschiedlichsten Gründen fanden sich am Bahnhof Algermissen nur vier Wandervögel ein Eigentlich soll es zum „Eiszeitlichen Erlebnispfad“ am Brelinger Berg gehen. Doch da diese Wanderung sicher von allgemeinem Interesse wäre, verschieben wir dieses Ziel und ändern unseren Plan.

Das Wetter ist trübe, Regen ist angesagt, also fahren wir in die nähere Umgebung, d.h.  zum Hildesheimer Turm. Dort wandern wir ca. 6 km auf dem Kammwanderweg. Die Landschaft ist sehr schön, es gibt auch herrliche Aussichten – natürlich nur bei gutem Wetter. Uns treibt der Regen zurück zur Gaststätte am Turm. Entgegen unserer sonstigen Gepflogenheiten kehren  wir etwas durchgefroren dort ein und genießen das schmackhafte Essen.

Und so wird aus der etwas verunglückten Wanderung doch noch ein schönes Erlebnis.

August-Wanderung im Burgdorfer Holz

15 Wandervögel treibt es Mitte August in den Wald. Nur gut eine halbe Stunde entfernt von Algermissen liegen das  Burgdorfer Holz und der Beerbusch. Aufgrund der guten, ebenen Wege und der abwechslungsreichen Landschaft wird dieses schöne Waldgebiet gleichermaßen von Wanderern, Reitern und Radfahrern genutzt. Wir starten nördlich von Arpke beim Naturfreundehaus Grafhorn, das leider zur Zeit geschlossen ist.

Etwa 12 Kilometer ziehen wir durch den Wald, was bei dem sonnigen Wetter eine echte Freude ist. In einer Wetterhütte machen wir eine Rast und verzehren unseren Rucksackproviant. Anlässlich zweier Geburtstage gibt es eine Runde Likör und Naschwerk.

Höhepunkt der Wanderung ist ein Seerosenteiche. Diese Teichanlage wurden vor etlichen Jahren als Nahrungsbiotop für Eisvogel, Graureiher und Schwarzstorch künstlich angelegt. Im Sommer bieten die Seerosenteppiche auf denTeichen ein faszinierendes Bild, wenngleich der Wasserstand dieser idyllischen Gewässer zur Zeit sehr niedrig ist.

Alle sind sich darin einig, das war eine sehr schöne Wanderung, dennoch sind alle froh, nach fast 4 Stunden  in den kühlen Autos zurück fahren zu können.

Wandern im Juli 2022

Eigentlich war eine Fahrt nach Blankenburg am Harz geplant. Doch etliche Krankheitsfälle und sonstige Gründe führten dazu, dass sich am Treffpunkt Sparkasse nur 6 Wandervögel einfanden. Kurzentschlossen wählten wir ein anderes Ziel, denn alle Mitglieder der Gruppe hatten sich bei unserer Abteilungsversammlung für Blankenburg ausgesprochen. Wir werden die Harzreise zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Heute also soll es erst einmal in den Hildesheimer Wald gehen,der ja auch immer wieder sehr schön ist. Wir fahren bis zum Söhrer Forsthaus, wandern in Richtung Röderhof und weiter in Richtung Bad Salzdethfurt. Beim Anblick der Landschaft kommen wir uns vor wie in der Toskana. Wir umrunden das Restaurant „Sonnenberg“ und nun geht es bis zum Laichsee, der einen sehr niedrigen Wasserstand hat. Ein Zuckerrübenfeld sieht traurig aus. Ob die Pflanzen sich nach der Trockenheit noch einmal wieder erholen?

Nach 8 km treffen wir auf dem Parkplatz ein.

Für diese kleine Strecke hatten wir drei Stunden gebraucht, denn immer wieder blieben wir stehen und erfreuten uns an der Landschaft.

Muss ja auch mal sein, eine derartige ruhige Wanderung, auf der es unendlich viel zu erzählen gab.

Juni-Wanderung

 

Wir können immer wieder nur staunen, welch herrliche Landschaften es im Umkreis von weniger als 50 km gibt. Diesmal hatten wir uns für den Osterwald entschieden.

Der Osterwald ist ein Höhenzug des Calenberger Berglandes.

Im Zentrum des Osterwaldes liegt das Naturschutzgebiet St. Avold. Es umfasst den St. Avold – Steinbruch, ein nuturnahes Stillgewässer Dieser Steinbruch, einer von mehreren im Osterwald, wurde bis 1964 als Sandsteinbruch, z.B. für das Neue Rathaus in Hannover,  genutzt.

Es gibt auch zwei kleinere Seen im Osterwaldgebiet, die “Meerpfühle genannt werden. Zahlreiche Sagen ranken sich um sie. Gut, dass wir am Tage und nicht in der Nacht dort vorbei kamen, denn in Vollmondnächten soll es hier sehr gefährlich sein. Wir erlebten die Meerpfühle als wunderschöne Naturoasen.

Mitten im Waldgebiet liegt das Restaurant “Sennhütte”, das wir getreu unserem Vorsatz “Frühstück aus dem Rucksack” links liegen ließen und dafür Baumstämme als Rastplatz mit herrlichem Blick ins Land nutzten.

Die Wanderung war recht anstrengend, denn allein der Anstieg zu Beginn erwies sich kräftezehrend. Am Schluss kamen wir auf fast 13 km, alles bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune.

Einige Wandervögel ließen es sich nach der Tour nicht nehmen, ein Café aufzusuchen, denn das hatten wir uns verdient.

Spargelwanderung im Mai

 

Mehr als ein Jahrzehnt lang ging es einmal im Jahr in die Kate Lulende zum Braunkohlessen, doch dann kam Corona und die Kate schloss für immer. Also fragten wir uns, warum sollten wir nicht einmal gemeinsam Spargel essen. Wir wählten das Gasthaus Platz in Lühnde, denn etliche Wandervögel hatten dort schon gut gespeist. Und diese Wahl erwies sich als richtig.

Natürlich musste das Gasthaus erwandert werden, nur für den Rückweg war der kürzeste Weg erlaubt. 21 Wandervögel machten sich auf den Weg und wurden mit ganz viel Spargel, etlichen Schnitzeln und reichlich Schinken belohnt.

Hier stimmten Qualität und Quantität. Alle waren sehr zufrieden.

Mai – Wanderung

 

Diesmal lag das Wandergebiet nicht vor der Haustür, diesmal ging es in den Elm im Landkreis Helmstedt.

Der Elm ist ein 25 km langer, 3 bis 8 km breiter, maximal 323,3 m ü. NHN hoher und bewaldeter Mittelgebirgszug mit dem größten Buchenwald Norddeutschlands.

Es war eine schöne Wanderung durch die verzauberte Luft des Waldes! Wir alle haben tief eingeatmet. Auch waren die verschiedenen Ausblicke in die Landschaft bezaubernd. Alle acht Wandervögel waren begeistert.

Im Gasthaus Tetzelstein haben wir dann noch einen Kaffee getrunken oder Bratwurst gegessen.

termine-der-wandergruppe-2022

Aprilwanderung

 

Da waren sich alle Wandervögel diesmal völlig einig: Die Wanderung am Külf war eine der schönsten, die wir in letzter Zeit erlebten. War es noch bei der Abfahrt etwas feucht, so erstrahlte die Sonne im Wandergebiet von der ersten bis zur letzten Minute.

Hand aufs Herz, wer kennt den Külf? Wir alle wussten es nicht und waren erstaunt, was für ein wunderbares Wandergebiet fast direkt vor der Haustür liegt. Der Külf ist ein Höhenzug im Leinebergland.

Gestartet sind wir am Ortsrand von Eime. Der Aufstieg war etwas anstrengend, doch wir wurden immer wieder durch Blicke ins Tal belohnt. Besonders schön ist das Gelb der Rapsfelder.

Der Sturm der vergangenen Monate scheint hier besonders gewütet zu haben, denn umgestürzte Bäume forderten sportliche Aktivität und wenn es manchmal gar zu unwegsam war, mussten gefallene Baumriesen auch mal umwandert werden.

Nach etwa einer Stunde erreichten wir den Cölleturm auf 234 m ü.NN. Er sei ein Winzling (8,50 m) unter den Türmen der Hildesheimer Region. Er ist auch nicht sonderlich attraktiv von außen. Doch als wir die ca. 30 Stufen genommen hatten, bot sich uns ein grandioser Blick ins Leinetal. Hier hätten wir auch rasten können, aber für unseren Rucksackproviant war es noch zu früh. Immerhin lagen noch etliche Kilometer vor uns.

Weiter ging es auf dem Kammweg, immer rauf und runter, nicht gerade steil, aber doch etwas mühsam dank vieler Wurzeln.

Dann erreichten wir die “Große Tannenhütte”, sie bot uns Platz für unsere Rast.

Der Rückweg zog sich ganz schön in die Länge, zwar immer wieder mit schönen Aussichtspunkten, doch als wir nach 12,5 km unseren Parkplatz erreichten, waren wir allesamt doch recht froh. Besser konnte es nicht sein im Leben einer Wandergruppe.

Märzwanderung

 

Bei strahlendem Sonnenschein begaben sich 15 Wandervögel auf die sonntägliche Tour durchs Hildesheimer Land. Morgens um 9 Uhr war es noch recht kalt und windig. Die Anfahrt dauerte nicht lange, denn die Wanderung begann „An der Ortsschlumpquelle“ unterhalb des Hildesheimer Waldes.

Am Ende waren dann 10 km zu „bewältigen“. Das mag sich nicht schlimm anhören, aber selbst im Hildesheimer Wald geht es doch mehrfach „rauf und runter“.

Sicher, Abenteuer kann man auf dieser Strecke wohl nicht erleben. Aber es gibt traumhafte Ausblicke auf all die Ortschaften rings um den Hildesheimer Wald. An einem kleinen See standen etliche Bänke, die zum Frühstück einluden. Es ist eben einfach schön im Wald zu wandern. Und zu erzählen gibt es immer genug, auch wenn diesmal die Themen durch durch Corona und den Ukraine-krieg nicht erfreulich sind.

Alle waren zufrieden, als wir nach drei Stunden unsere Autos wiederfanden. Offenbar waren aber einige von uns etwas „eingerostet“, denn sie brauchten zuhause etwas Erholung vom Marsch durch den Wald.

Februarwanderung

 

Bei diesem strahlenden Sonnenschein hielt es 18 Wandervögel nicht zu Hause. Es wurde ja auch mal wieder Zeit, die Wanderschuhe hervor zu holen. Das Wandergebiet lag diesmal fast vor der Tür, denn los ging es in Hotteln. Gutgelaunt wanderten wir in Richtung Sarstedt.

An der Wüstung Delm unterbrachen wir unsere Tour. Delm war einst ein Dorf, das während der Hildesheimer Stiftsfehde am Anfang des 16. Jahrhunderts verlassen wurde. Leider trafen wir den Bürgermeister nicht an, obwohl ein Hinweisschild uns erklärte, dass es tatsächlich bis heute einen Bürgermeister gibt. Er soll in Ingeln wohnen. Jedenfalls gab es einen umfriedeten Bereich, auf dem 3 Eichen zu bewundern sind, in Landkarten sind sie unter dem Namen „Delmer Eichen“ verzeichnet.

Wunderbar schweift der Blick übers weite Land. Wir sehen in der Ferne Hannover, näher liegen Sarstedt und Heisede.Vorbei geht es am Naturschutzgebiet Wehmholz, einem sogenannten Inselisotop mit seltener Flora und Fauna.

Die Rast findet nahe dem Delmberg statt. Er muss mühsam erklommen werden, immerhin sind es 103 m NHN.

Nach 9 km erreichen wir wieder den Sportplatz von Hotteln, wo wir geparkt hatten.

Abteilungsleiter

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